Wie mache ich die Gasheizung winterfest?

Therme und Heizkörper in rund einer Stunde selbst prüfen und startklar machen, bevor die ersten kalten Nächte kommen.

Mutfak duvarındaki kombinin manometresini kontrol eden kişi, elinde pürjör anahtarı, yanında leğen ve havlu duruyor.

Kurze Antwort

Bringen Sie den Anlagendruck am Manometer auf etwa 1,5 bar, entlüften Sie jeden Heizkörper am oberen Eckventil, bis kein Zischen mehr kommt, und lassen Sie das Gerät danach 20 bis 30 Minuten im Heizbetrieb laufen. Fassen Sie die Heizkörper ab: Sie müssen von oben bis unten warm sein. Für Gasdichtheits- und Abgasprüfung einen Termin beim Fachbetrieb vereinbaren.

Das brauchst du

Bedienungsanleitung des Geräts (marken- und modellspezifisch)
Entlüfterschlüssel oder Schlitzschraubendreher
Kleine Schüssel und altes Handtuch für austretendes Wasser
Füllschlauch oder Schlüssel für den KFE-Hahn
Handy für Terminvereinbarung und Foto vom Manometer
Weiche Bürste mit langem Stiel und Staubsauger für die Heizkörperlamellen

Schritt für Schritt

01

Druck am Manometer ablesen

Schauen Sie auf das runde Manometer an der Gerätefront oder auf den bar-Wert im Display. Bei kalter Anlage soll der Zeiger im grünen Bereich zwischen 1,2 und 1,5 bar stehen. Unter 1 bar muss Wasser nachgefüllt, über 2,5 bar abgelassen werden. Falscher Druck führt zu Störabschaltung und Fehlercode.

02

Heizkörper entlüften

Schalten Sie das Gerät aus und öffnen Sie das Entlüftungsventil an der oberen Ecke jedes Heizkörpers mit dem Entlüfterschlüssel eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn, Schüssel darunter halten. Sobald das Zischen aufhört und gleichmäßig Wasser kommt, wieder schließen. Beginnen Sie im obersten Geschoss und beim entferntesten Heizkörper, denn dort sammelt sich die Luft.

03

Wasser über den KFE-Hahn nachfüllen

Öffnen Sie den Füll- und Entleerungshahn unter dem Gerät langsam, Sie hören das einlaufende Wasser. Bei 1,5 bar am Manometer den Hahn vollständig schließen. Machen Sie diesen Schritt erst nach dem Entlüften, weil der Druck dabei absinkt.

04

Heizbetrieb testen

Starten Sie das Gerät und stellen Sie den Betriebswahlschalter auf "Heizbetrieb" (Heizkörper-Symbol), die Vorlauftemperatur auf 60 bis 65 °C. Drehen Sie das Raumthermostat auf 23 °C, bis der Brenner hörbar zündet. Fassen Sie nach 20 bis 30 Minuten alle Heizkörper ab: oben und unten müssen sie warm sein.

05

Heizkörper und Umgebung reinigen

Saugen Sie die Zwischenräume der Heizkörperlamellen mit einer schmalen Düse ab und lösen Sie festen Staub mit einer langstieligen Bürste. Eine Staubschicht senkt die Wärmeabgabe merklich. Räumen Sie außerdem Kartons, Putzmittel oder Vorhänge weg, die das Lüftungsgitter am Geräteschrank verdecken.

06

Schmutzfänger und Kondensatablauf prüfen

Sehen Sie sich den Schmutzfänger im Rücklauf und den Kondensatschlauch unter dem Gerät genau an. Verstopfungen oder Kalkablagerungen im Schlauch entfernen; bei Tropfstellen ein Foto machen und dem Techniker zeigen. Muss zum Reinigen des Filters Wasser abgesperrt werden, überlassen Sie das dem Fachbetrieb.

07

Wartungstermin vereinbaren

Rufen Sie den Werkskundendienst oder Ihren Heizungsbauer an und fragen Sie nach der jährlichen Wartung. Dabei werden Brenner und Wärmetauscher gereinigt, die Gasdichtheit geprüft, Abgaswerte gemessen und das Sicherheitsventil kontrolliert. Melden Sie sich Ende September, weil die Termine im Oktober und November knapp werden.

08

Gasleitung und Abgasweg kontrollieren

Streichen Sie Seifenwasser auf die Verschraubung zwischen Gerät und Gaszähler und achten Sie auf Blasenbildung. Bilden sich Blasen, Gashahn schließen und Fachbetrieb rufen. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Mündung der Abgasleitung an der Außenwand frei von Vogelnestern, Folie oder Schnee ist.

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Tipps

Kontrollieren Sie den Druck während der Heizperiode einmal im Monat. Fällt er ständig ab, liegt eine Undichtigkeit oder ein defektes Ausdehnungsgefäß vor.
Lassen Sie die Heizung im Winter durchlaufen: nachts 18 bis 19 °C, tagsüber 21 bis 22 °C verbraucht weniger Gas als ständiges Ein- und Ausschalten.
Bei längerer Abwesenheit die Frostschutzfunktion (Schneeflocken-Symbol) aktivieren und Strom sowie Gashahn angeschaltet lassen.
Keine Sessel vor den Heizkörper stellen und keine Wäsche darauf legen: die Wärme kommt nicht im Raum an und der Brenner läuft unnötig.
Metallische Geräusche, gelbe Flamme oder Rußgeruch beim Brennerbetrieb sind Alarmzeichen: Gerät ausschalten und sofort den Kundendienst rufen.

Achtung

Arbeiten Sie bei einem Gasgerät niemals selbst an Brenner, Gasarmatur oder Abgasleitung. Fehler führen zu Kohlenmonoxidaustritt und tödlichen Vergiftungen. Bei Gasgeruch keinen Lichtschalter und kein Elektrogerät berühren, Fenster öffnen, Gashahn schließen und von draußen den Notdienst des Netzbetreibers oder 112 anrufen.

Häufige Fragen

+Wie viel bar Druck braucht die Heizung?

Bei kalter Anlage sind 1,2 bis 1,5 bar ideal. Im Betrieb sind 2 bis 2,5 bar normal; über 3 bar bläst das Sicherheitsventil ab und der Fachbetrieb muss ran.

+Warum ist der Heizkörper unten warm und oben kalt?

Im Heizkörper sitzt Luft. Öffnen Sie das Entlüftungsventil an der oberen Ecke, bis das Zischen endet und Wasser kommt, und füllen Sie den Druck danach auf 1,5 bar auf.

+Wie oft muss die Heizung gewartet werden?

Einmal pro Jahr, am besten vor der Heizperiode im September oder Oktober. Bei Geräten in der Garantiezeit kann eine ausgelassene Wartung den Garantieanspruch kosten.

+Wie lange dauert eine Heizungswartung?

Im Schnitt 45 bis 60 Minuten. Gereinigt werden Brenner und Wärmetauscher, dazu kommen Gasdichtheitsprüfung, Abgasmessung, Druckeinstellung, Ventilkontrolle und ein Wartungsprotokoll.

+Spart es Gas, die Heizung nachts abzuschalten?

Nein, die ausgekühlte Wohnung wieder aufzuheizen kostet mehr Gas. Effizienter ist es, das Thermostat nachts auf 18 bis 19 °C abzusenken.

Quellen und Prüfung

Zuletzt geprüft: 13 Eylül 2026. sag uns Bescheid. An deutsche Verhältnisse angepasst: KFE-Hahn statt türkischem Füllventil, Wartung durch Heizungsfachbetrieb oder Werkskundendienst, Abgasmessung zusätzlich durch den Schornsteinfeger. Notruf bei Gasgeruch: Netzbetreiber-Störungsnummer oder 112 statt der türkischen 187.

Dieser Inhalt dient der Information; bei Behördengängen gelten die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle. Details: Haftungsausschluss.

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